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Einkaufen mit leerem Magen macht wenig Sinn

Dieser Artikel wurde verfasst von Angelika Schmid
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Eine alte Weisheit besagt, dass es sich nicht lohnt, mit leerem Magen einkaufen zu gehen. Wer schon einmal mit einem Hungergefühl einkaufen war, kann dieser Aussage bestimmt zustimmen, da Menschen in dieser Situation dazu neigen, etwas zu kaufen, worauf sie gerade Lust verspüren. Inzwischen kann das auch biologisch erklärt werden: Hat die betreffende Person nichts gegessen, ist der Blutzucker sehr niedrig, was dazu führt, dass man sich weniger gut konzentrieren kann und auch die Fähigkeit rational zu denken erschwert wird. Ist der Blutzucker hoch, was der Fall ist, wenn man gegessen hat und das Hungergefühl befriedigt ist, tendiert man eher dazu, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen – was beim Einkaufen natürlich notwendig ist. Optionen, die einem später zugutekommen können, werden dabei bevorzugt.

Das Hungergefühl beschränkt die Entscheidungen auf die Gegenwart

Ist man hungrig, trifft man Entscheidungen, die ausschließlich die Gegenwart, also das Hier und Jetzt, betreffen. Wer also mit leerem Magen in den Supermarkt geht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vor allem Lebensmittel kaufen, nach denen er gerade Gelüste hat. Menschen, die diese Erfahrungen gemacht haben, können bestätigen, dass dann mehr und vor allem andere Lebensmittel gekauft werden als eigentlich üblich.

Wissenschaftlich unumstritten: Einkaufen mit leerem Magen ist nicht zu empfehlen

Um die Theorie zu beweisen, haben Wissenschaftler in South Dakota 65 Freiwillige in zwei Gruppen unterteilt; anschließend wurde von jedem einzelnen der Blutzucker bestimmt. Jeder Teilnehmer musste auch angeben, ob er später eine größere oder früher eine kleinere Geldsumme erhalten möchte. Die Befragung wurde wiederholt, nachdem eine Gruppe der Probanden zuckerhaltige Zitronenlimonade zum Trinken erhalten hatte und die andere Gruppe eine zuckerfreie Variante.

Die Probanden, die durch den Zucker in der Zitronenlimonade einen höheren Blutzuckerspiegel erreichten, entschieden sich prozentual öfter für die längerfristige Variante als diejenigen, die die zuckerfreie Variante erhalten haben. Erklärt wird der Effekt damit, dass weitreichende Entscheidungen komplexer sind und mehr Energie benötigen als Reaktionen auf gegenwärtige Ereignisse. Ausschlaggebend kann hier auch die Risikobereitschaft jedes Einzelnen sein.


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